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Keimen von Getreide und Samen

Speisekeimlinge einfach selberziehen. Als gesunde Salatbeilage, als Zugabe für Suppen und Müsli, für belegte Brote, für Pastetenfüllungen und Eintöpfe und ... und ... und ...

Frisches und gutes Getreide können Sie zum Keimen bringen. Zum Einstieg sind Keimmischungen aus dem Reformhaus oder Naturkostgeschäft zu empfehlen. Verwenden Sie kein behandeltes oder gebeiztes Korn.

Sonnenblumen-, Kürbiskerne, Erbsen, Linsen und Bohnen sowie sämtliche Getreidearten lassen sich zum Keimen bringen.

Die Samen müssen gut verlesen werden, da zerbrochene Samen leicht faulen können. Dann die Getreidekörner waschen und in ein verschlossenes Glas über Nacht einweichen. 4 Tassen Wasser auf 1 Tasse Samen dazugeben. Das Glas nicht ganz voll machen, da sich der Samen vergrößert.

Beginnt der Keimprozeß, so bildet sich ein Schaum. Jetzt werden die Samen in einem Sieb unter fließendem Wasser gewaschen und feucht in das Glas zurückgegeben und gut verschlossen. Mit Gaze und einem Gummiring verschließen. Stellen Sie es mit der Öffnung nach unten und etwas gekippt an einem luftigen und mäßig hellen, aber nicht sonnigen Ort, bei einer Temperatur um die 20° C.

Zweimal täglich die Samen mit Wasser spülen. Man läßt es durch die Gaze ein - und wieder ablaufen. 3 bis 4 Tage lang dauert die Keimzeit. Sonnenblumenkerne brauchen 1 bis 2 Tage. Ausgekeimte Samen können im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Keime haben einen hohen Gehalt an Vitaminen, Kohlenhydrate, Eiweiß, Mineralstoffe und Spurenelemente. Das Eiweiß ist besonders hochwertig.

Unser Tip: Im Handel gibt es bereits schon richtige Keimgläser oder Apparate mit genauer Anleitung. Diese sparen Platz und erleichtern Ihnen das Keimen.
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