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Tips für die Ernährung von Schulkindern

Schon die Allerkleinsten sollten zu einer ausgewogenen und gesünderen Ernährung erzogen werden. Was man nämlich als Kind nicht erlernt, schafft man als Erwachsener viel, viel schwerer.

Mit abwechslungsreicher Mischkost werden Kinder aller Altersstufen richtig ernährt.

Ein Kind darf essen - es muss aber nicht essen.
Das "Der Teller muss leer gegessen werden" Syndrom, ist nicht zeitgemäß


Also was und wieviel sollten unsere Kinder essen?

Ideal ist ein Milchverbrauch von 300 ml bis 500 ml pro Tag, auch in Form von Sauermilch, Joghurt oder Kakao. Die Gewöhnung an stark gewürzte Speisen sowie an Lebensmittel mit zum Teil ungesund hohem Kochsalzgehalt (z.B. viele Fertigprodukte wie Fertigsuppen oder Ketchup) soll vermieden werden. Süßigkeiten und Süßspeisen nur in kleinen Mengen. Ebenso zuckerhaltige Getränke. Die wichtigen Kohlehydrate (50% der Energieträger) sollten vorwiegend aus Lebensmitteln wie Kartoffeln, Vollkornbrot, Gemüse und Obst stammen. Die Versorgung mit tierischem Eiweiß (Milch, Käse, Fleischwaren, Geflügel, Fisch), soll durch hochwertiges pflanzliches Eiweiß ergänzt werden (dunkles Brot, Vollwertkost, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Gemüse).
Bei Hauptgerichten ist es relativ einfach, denn die meisten Kinder mögen Nudel- und Getreidegerichte und solche aus Reis und Hirse. Als Nachtisch sollten Sie Joghurt mit frischem Obst oder Früchtepudding probieren. Wenn Sie eine Jause für die Schule oder für Ausflüge machen, verwenden Sie verschiedene Vollwertbrotsorten und phantasievolle Aufstriche. Geben Sie Ihren Kindern zum Knabbern verschiedene Nüsse und Kerne mit (Vorsicht bei sehr kleinen Kindern, da sie leicht daran ersticken können). Kinder benötigen besonders viel Flüssigkeit. Geben Sie Ihnen am besten Wasser oder reinen Fruchtsaft mit Wasser verdünnt.


Ziel der Ernährung ist das gesunde und schlanke Kind

Nicht das Dicksein wird vererbt, sondern das schlechte Beispiel der Eltern bezüglich der Auswahl von Lebensmitteln. Wenn Ihre Kinder zu Hause immer Vollwertkost bekommen, besteht die Chance etwas Ungesundes zu essen erst wenn sie auswärts essen oder zur Schule gehen. Es hängt von Ihnen ab, dass die restliche Ernährung für den Ausgleich sorgt. Wichtig ist es, Schritt für Schritt vorzugehen und einen gelegentlichen kleinen Luxus zu erlauben. Es sollten jedoch gelegentliche Ausnahmen bleiben und sie sollten nicht zur Regel werden.


Das Frühstück für Kinder

Wer kennt es nicht das Problem, mit Kindern die nicht gerne frühstücken? Doch Kinder, die in der Schule aufnahmebereit und leistungsfähig sein sollen, brauchen ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Frühstück. Ein voller Bauch lernt nicht gerne, aber mit leerem Magen lassen sich auch keine guten Leistungen erzielen. Das heißt, es sollte ein nahrhaftes, jedoch nicht belastendes und schwer verdauliches Frühstück sein. Das Frühstück für Kinder sollte daher vitamin- und eiweißhaltig sein. In Obst und Gemüse oder auch in Vollwertprodukten sind viele wertvolle Vitamine enthalten. Ein hochwertiger Lieferant an Eiweiß ist die Milch und deren Produkte, sowie magere Fleisch- und Geflügelprodukte.

Auf raffinierten Zucker, wie er in fast allen süßen Aufstrichen oder Frühstücksflocken vorkommt, sollten Sie verzichten. Verwenden Sie besser süßes Obst oder Honig. Zucker ist ein leerer Kalorienspender. Ihm fehlen lebenswichtige Bestandteile wie Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Er belastet die Bauchspeicheldrüse, fördert die Insulinausschüttung und führt so wieder viel schneller zu einem erneuten Abfall von Energie und in der Folge zu Heißhungerattacken und starkem Verlangen nach Süßem, um diesen Energieeinbruch wieder auszugleichen. Der Teufelskreis schließt sich.

Ein Kinderfrühstück sollte also abwechslungsreich und phantasievoll, sowie vollwertig und vitaminreich sein, und das Kind sollte genügend Zeit zum Frühstücken haben. Eine halbe Stunde sollten Sie dafür schon einplanen.

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